1. Einführung

Das Gesamtkonzept (Zusammenführung von Hygiene-, Besuchs- und Testkonzept) beschreibt, wie die Voraussetzungen in der Einrichtung umgesetzt werden, um die Bewohner vor einer Infektion mit dem Coronavirus möglichst zu schützen.

 

2. Ziele

·         Schutz der Bewohner und des Personals vor einer Covid-19- Infektion

·         Einhaltung von Hygiene – und Abstandsregeln

·         Informationsweitergabe an Bewohner, Mitarbeiter, Besucher und Dienstleister

·         Erhalt sozialer Kontakte, Besuche, Spaziergänge und Betreuungsangeboten

·         Angebot und Durchführung von Testungen

 

3. Grundlagen und Voraussetzungen für das Betreten der Einrichtung

·         Der Besuch durch Personen mit Krankheitssymptomen, die auf eine Erkrankung mit COVID-19 im Sinne der dafür jeweils aktuellen Kriterien des Robert Koch Instituts hinweisen, COVID-19-Erkrankte oder Kontaktpersonen zu COVID-19-Erkrankten ist nicht zulässig.

·         Besuche in der Einrichtung sind bei Auftreten von COVID-19 Infektionen innerhalb der Einrichtung nur in vorheriger Absprache mit der örtlich zuständigen Behörde möglich.

·         Die Seelsorgerische Betreuung, sowie die Begleitung Sterbender bleiben jederzeit zulässig.

 

Einhaltung der AHA-Regel:

Ø  Einhaltung der Abstandsvorgabe von mind. 1,5m

Ø  Durchführung einer Händedesinfektion

Ø  Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes in Form einer FFP2 Maske

 

Beachtung der 1G-Regeln / Vorgaben zur Testung:

Ø  Besucher dürfen unabhängig vom Impfstatus die Einrichtung nur mit einem gültigen negativen Test betreten.

 

Vorgaben bei Dienstleistern (u.a. Therapeuten, Ärzte):

·         Externe Dienstleister körpernaher Dienstleitungen mit Impf- oder Genesennachweis werden zweimal wöchentlich mit einem Antigen-Schnelltest getestet. Entweder in der Einrichtung oder auch durch einen Antigen-Test zur Eigenanwendung ohne Überwachung.

·         Nicht wirksam geimpfte Dienstleister werden bei jedem Betreten der Einrichtung getestet.

·         Unabhängig vom Impfstatus tragen alle Dienstleister eine FFP2 Maske.

 

Regelungen bei Dritte:

·         Für Besucher, die im Rahmen eines Notfalleinsatzes oder aus anderen Gründen ohne Kontakt zu Bewohnern nur für einen unerheblichen Zeitraum betreten (z. B. Feuerwehr, Lieferanten), gelten Testnachweispflicht und Registrierung nicht.

·         Personen, die für einen kurzen Zeitraum die Einrichtung betreten (z.B. Taxifahrer, Krankentransportpersonal), gelten nicht als Besucher.

 

Vorgaben bei Mitarbeitenden:

·         Mitarbeiter mit Impf- oder Genesennachweis werden zweimal wöchentlich getestet.

·         Nicht wirksam geimpfte Mitarbeiter werden bei jedem Betreten der Einrichtung getestet.

·         Die Testungen finden unmittelbar vor Arbeitsaufnahme statt.

·         Unabhängig vom Impfstatus tragen alle Mitarbeiter eine FFP2 Maske.

·         Bei Auftreten von geringsten Symptomen erfolgt niederschwellig und ohne Zeitverzug eine diagnostische Testung.

·         Der Dienst darf nach einem positiven Testergebnis nicht verrichtet werden, solange eine Überprüfung des Ergebnisses nicht abgeschlossen ist und das Gesundheitsamt im Fall eines positiven Befundes nicht eine weitere Beschäftigung gebilligt hat.

·         Das Vorzeigen des Impfpasses ist eine Pflicht des Mitarbeiters.

 

Regelungen bei Bewohnern:

·         Bewohner mit Impf- oder Genesennachweis werden möglichst 1x wöchentlich getestet.

·         Bewohner die häufig Besuche empfangen oder auch regelmäßig die Einrichtung verlassen werden 2-mal die Woche getestet.

·         Ungeimpfte Bewohner werden täglich getestet.

·         Bei Auftreten von geringsten Symptomen erfolgt niederschwellig und ohne Zeitverzug eine Testung.

 

 

 

·         Bewohner, die eine körpernahe Dienstleistung entgegennehmen, sollten möglichst einen Mund-Nasen-Schutz tragen. Außer bei Dienstleistungen, bei denen das Gesicht unbedeckt bleiben muss (z.B. Logopädie).

·         Bei Bewohnern die längere Zeit abwesend (Urlaub, KH) waren und auch bei Neuaufnahmen findet eine intensive AZ-Beobachtung statt. Auffälligkeiten werden dokumentiert und ggf. wird der Arzt verständigt.

Zudem wird nach der Rückkehr bzw. beim Einzug ein Antigenschnelltest durchgeführt. Ungeimpfte, neu eingezogene Bewohner erhalten sofort ein Impfangebot.

·         Bei einem positiven SARS-CoV-2 PoC-Antigen-Schnelltest-Ergebnis werden die der Bewohner umgehend isoliert, dass örtlich zuständige Gesundheitsamt informiert und ein Bestätigungs-PCR-Test auf SARS-CoV-2 veranlasst.

Siehe Konzept Covid-19 Infektion – Ausbruch -.

·         Die Bewohner haben das Recht, die Einrichtung zu verlassen, um sich z.B. außerhalb der Einrichtung mit dem Besuch zu treffen. Auf mögliche Infektionsrisiken und deren Auswirkungen, sowie auf die Einhaltung der Hygieneregeln werden die Bewohner hingewiesen.

 

Veranstaltungen und Zusammenkünfte:

·         Veranstaltungen drinnen, sowie draußen können für alle Bewohner ohne Kohortenbildung stattfinden.

·         Besucher sind bei größeren Veranstaltungen vorerst nicht erlaubt.

 

Besprechungen Mitarbeiter:

·         Bei einer Anwesenheit ab 2 geimpften / genesenen Personen ist in den Räumlichkeiten eine FFP2 Maske zu tragen, oder auf Abstand von mindestens 1,5 m zu achten. Zudem ist eine ausreichende Lüftung sehr wichtig.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ev.-luth.
Diakoniewerk St. Aegidien

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Sunderhof 1
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